Prophylaxe

Auch wenn die Medizin heute vieles möglich macht:  Am besten ist es, die eigenen Zähne möglichst lange gesund und funktionsfähig zu halten. Mit der richtigen Vorsorge können Sie Ihre eigenen Zähne sehr lange erhalten – sogar ein Leben lang. 

 

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen

 

Neben regelmäßiger und gründlicher Zahnpflege sollten Patientinnen und Patienten mindestens zweimal im Jahr zur Kontrolle zum Zahnarzt gehen. Nur so kann der Zahnarzt Erkrankungen, wie zum Beispiel Karies, frühzeitig erkennen und behandeln. Bei Kindern und jungen Menschen ist die Kontrolle besonders wichtig, um Zahnschäden zu vermeiden.

Fissurenversiegelung für Kinder und Jugendliche

Die Zähne von Kindern und Jugendlichen lassen sich zusätzlich durch Fissurenversiegelungen schützen. Die Versiegelungen werden von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Nutzen Sie diese Leistung also unbedingt für Ihre Kinder.

Zahnsteinentfernung bei Erwachsenen, um Parodontose zu vermeiden

In der zweiten Lebenshälfte sind Zahnfleischerkrankungen der häufigste Grund dafür, dass Menschen ihre eigenen Zähne verlieren. Um solchen Zahnbetterkrankungen vorzubeugen, sollte der Zahnarzt regelmäßig Zahnstein und schwer erreichbare Beläge entfernen. Gegebenenfalls ist eine professionelle Zahnreinigung sinnvoll.

 

Zahnerhaltung

Karies bedeutet nicht das Aus für einen Zahn. Denn auch kariöse Zähne kann der Zahnarzt erhalten. Dabei ist es wichtig, den Schaden so früh wie möglich zu entdecken. Je weniger Zeit die Karies hat, um sich auszubreiten, umso kleiner wird anschließend die Füllung und umso länger ist sie haltbar. Denken Sie deshalb daran, zweimal jährlich zur Kontrolle zu kommen. 

Kunststoff-Füllungen

 

Am gängigsten ist die Komposit-Füllung, die vielen auch als „Kunststoff-Füllung“ bekannt ist und die frühere Amalgam-Füllung ersetzt. Die Komposit-Füllung ist zahnfarben und langlebig. In den meisten Fällen können wir Ihnen Komposit-Füllungen anbieten, ohne dass Ihnen dafür Kosten entstehen.

Andere Füllungen

 

Größere Defekte im Zahn behandelt der Zahnarzt mit Mehrschichtfüllungen und/oder Inlays aus Komposit (Kunststoff) oder Keramik. Die Kosten für diese Füllungen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse teilweise, für die Patientin oder den Patienten entstehen Zuzahlungen.

Kronen

 

Wenn die Karies große Teile eines Zahns geschädigt hat oder Zahnsubstanz abgeplatzt ist, werden Kronen verwendet. Sie stellen den Zahn wieder her und schützen ihn vor weiteren Schäden. Hier gibt es eine Vielzahl an Materialien und Herstellungsarten. Wir beraten Sie gerne zur besten Möglichkeit für Ihre Situation. Die Kosten für Kronen übernimmt die gesetzliche Kasse in der Regel nicht vollständig. Eine Ausnahme bilden Patientinnen und Patienten, die über ein geringes Einkommen verfügen. Für sie werden Kronen oftmals vollständig von der Kasse gezahlt.

Zahnersatz

Wenn eigene Zähne ganz verloren gegangen sind, sollten sie ersetzt werden. Das hat nicht nur optische Gründe, sondern verhindert auch, dass andere Zähne oder die Kiefergelenke geschädigt werden.

Die Kosten für Zahnersatz übernimmt die gesetzliche Kasse in der Regel nicht vollständig. Eine Ausnahme bilden auch hier Patientinnen und Patienten, die über ein geringes Einkommen verfügen. Für sie wird der Zahnersatz oft vollständig gezahlt.
 

Kronen

 

Wenn die Karies große Teile eines Zahns geschädigt hat oder Zahnsubstanz abgeplatzt ist, werden Kronen verwendet. Sie stellen den Zahn wieder her und schützen ihn vor weiteren Schäden. Hier gibt es eine Vielzahl an Materialien und Herstellungsarten. Wir beraten Sie gerne zur besten Möglichkeit für Ihre Situation. Die Kosten für Kronen übernimmt die gesetzliche Kasse in der Regel nicht vollständig. Eine Ausnahme bilden Patientinnen und Patienten, die über ein geringes Einkommen verfügen. Für sie werden Kronen oftmals vollständig von der Kasse gezahlt.

 

Brücken

 

Eine Brücke ist ein Zahnersatz, der fest mit den eigenen Zähnen verbunden ist. Sie sind dem natürlichen Zahn am ähnlichsten. Es gibt sie in allen Größen, sodass sie nur einen oder mehrere fehlende Zähne ersetzen.

 

Es gibt Brücken aus Metall, die mit Keramik (Porzellan) überzogen sind, oder Brücken, die ganz aus Keramik bestehen. Sie sehen natürlich aus und fühlen sich auch beim Kauen wie die eigenen Zähne an.

 

Teilprothese 

 

Eine Teilprothese ist an den eigenen Zähnen befestigt und wird nur zum Reinigen aus dem Mund genommen. Je nachdem, wie viele eigene Zähne noch vorhanden und wie diese beschaffen sind, gibt es verschiedene Lösungen für Teilprothesen. Um alle Vor- und Nachteile zu verstehen, ist es wichtig, dass Sie sich umfassend zu Ihrer individuellen Situation beraten lassen. 

 

Vollprothese

 

Wenn keine eigenen Zähne mehr vorhanden sind, müssen die "Dritten" her – also eine Vollprothese. Alternativ können auch Implantate die fehlenden Zähne ersetzen. 

 

Parodontologie

Im Kinder- und Jugendalter bereitet Karies die größten Probleme. Im mittleren und späteren Lebensabschnitt hingegen gehen die meisten Zähne durch Zahnbett-Erkrankungen wie Parodontose verloren.

 

Symptome von Parodontose

 

Wenn das Zahnfleisch häufig blutet, sich Zähne lockern, das Zahnfleisch zurückgeht oder verstärkt Mundgeruch auftritt, sind das oftmals Anzeichen einer Parodontitis, also einer entzündlichen Erkrankung des Zahnhalteapparates.

 

Kosten

Die Parodontitis kann auf verschiedene Arten behandelt werden. Die Kosten hierfür übernimmt in dem meisten Fällen komplett die gesetzliche Krankenkasse.

 

Regelmäßige Kontrolle ist die beste Vorsorge

 

Prinzipiell gilt: Je früher der Zahnarzt die Parodontose erkennt und behandelt, umso seltener entstehen bleibende Schäden. Das Tückische an einer Parodontitis ist, dass sie oft bis in ein fortgeschrittenes Stadium kaum Schmerzen bereitet. Gerade deshalb ist eine regelmäßige Vorsorge im Erwachsenenalter wichtig.

 

Implantologie

Implantate sind – vereinfacht ausgedrückt – künstliche Zahnwurzeln. Sie bestehen aus Metall oder Keramik und sehen ähnlich aus wie Schrauben oder Dübel. Der Zahnarzt setzt Implantate in den Kieferknochen, sie heilen dort ein und übernehmen anschließend die Funktion der ehemaligen Zahnwurzel. 

 

Implantate sind sinnvoll, wenn Sie zum Beispiel einen Schneidezahn verloren haben, keine eigenen Backenzähne mehr für eine Brücke besitzen oder wenn Sie gar keine eigenen Zähne mehr haben. 

Hier erfahren Sie, welche Implantatsysteme wir anbieten, wie sie eingesetzt werden und was sie kosten.

 

Chirurgie

Wir führen alle wesentlichen zahnmedizinisch-chirurgischen Eingriffe in unserer Praxis in ambulanter Behandlung durch:

 

  • operative Zahnentfernung

  • operative Entfernung von Weisheitszähnen (verlagerte und retinierte)

  • operative Zahnfleischbehandlungen

  • Wurzelspitzenresektionen (Maßnahme zur Erhaltung eines Zahns mit Wurzelentzündung)

  • Implantationen mit verschiedenen Implantatsystemen

  • Behandlungen zum Knochenaufbau bei reduziertem Knochenangebot (Augmentationen)

 

Chirurgische Behandlungen führen wir in den meisten Fällen in örtlicher Betäubung durch – in besonderen Fällen aber auch in Vollnarkose (Allgemeinanästhesie).

 

Behandlung in Narkose

Eine Behandlung in Vollnarkose ist sinnvoll bei:

  • Patientinnen und Patienten, die unter ausgeprägter Zahnarztangst leiden

  • Kindern, bei denen umfangreiche Zahnentfernungen nötig sind

  • umfangreichen Implantatversorgungen

  • umfangreichen Maßnahmen zur Knochenneubildung (Augmentation), etwa in den Kieferhöhlen

 

Eingriffe in Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) führen wir in unserer Praxis ambulant und gemeinsam mit einem Facharzt für Anästhesie durch. Der Anästhesist leitet die Narkose ein und überwacht sie – die Behandlung ist somit so sicher wie in einer Klinik. Nach dem Eingriff beobachten wir den Patienten oder die Patientin noch kurz, dann kann er oder sie die Praxis wieder verlassen.

 

Therapie bei Erkrankung des Kiefergelenks

Im Laufe des Lebens können die Kiefergelenke in ihrer Funktionsfähigkeit eingeschränkt oder gestört sein.

 

Beispiele und Symptome für Kiefergelenkserkrankungen sind:

 

  • knackende oder reibende Geräusche vor dem Gehörgang, wenn der Kiefer bewegt wird

  • Ohrgeräusche

  • Der Mund lässt sich nur eingeschränkte öffnen

  • Der Kiefer schmerzt, wenn er geöffnet wird

  • Schmerzen beim Kauen

 

Kiefergelenksstörungen können wir oft durch so genannte Aufbissschienen erfolgreich behandeln. Das sind dünne, durchsichtige Kunststoffschienen, die über die Zähne gestülpt werden. In einigen Fällen können Medikamente oder Bewegungsübungen die Heilung unterstützen.

 

Kieferorthopädie

Zur Kieferorthopädie zählen Maßnahmen, die einzelne falsch stehende Zähne oder das Zahnsystem des gesamten Kiefers korrigieren.

 

Um die Zähne wieder in die richtige Position zu bringen, gibt es zwei Möglichkeiten: herausnehmbare Geräte wie Platten oder lose Zahnspangen und festsitzende Geräte wie  die Multibandbehandlung mit Brackets und Bögen.

 

Manchmal ist es sinnvoll, eine Fehlstellung so früh wie möglich zu behandeln, auch schon bei kleineren Kindern unter zehn Jahren. Wir beraten Sie gerne, welche Behandlung für Ihr Kind optimal ist und wann Sie am besten mit der Behandlung beginnen sollten.

 

Bleaching und Zahnkosmetik

Zum Bleaching und zur Zahnkosmetik zählt alles, was die Zähne schöner macht. In unserer Praxis bieten wir folgende Behandlungen an.

 

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